KEINE PFLASTERDECKE OHNE RANDBEGRENZUNG Eine fachgerecht hergestellte Randeinfassung gibt der Pflasterdecke den notwendigen seitlichen Halt Sie verhin dert dass sich die Pflastersteine im Randbereich verschie ben und sich die Fugen öffnen können In Bereichen in denen keine Befestigung durch Randsteine erforderlich ist bietet sich die Gestaltungsmöglichkeit des Auslaufenlassens von Flächen an Eine Befestigung dieser Flächen erzielt man durch eine Frischbetonstütze an den Pflastersteinen Diese sollte ca 2 cm unterhalb der Ober kante des Pflasters ansetzen und bis auf das Schotterbett gehen Direkt auf diese Frischbetonstütze kann Erdreich Ra sen oder Mulch gegeben werden Somit wird ein unsicht barer Halt der Fläche erreicht Alternativ bietet JASTO im nicht befahrenen Bereichen den Einsatz unserer EKO Bord Kunststoffeinfassung an Im be fahrbaren Bereich muss die Pflasterfläche z B mittels Pali saden oder Randsteinen fest eingefasst werden EKO Bord Kunststoffeinfassung FUGENFÜLLUNG Pflasterstein Fuge und Fugenmaterial bilden bei der fertig ver legten Pflasterdecke eine funktionelle Einheit Das Fugenma terial dient dabei als elastische Stütze von Stein zu Stein Die Pflasterfläche ist nur dann voll funktionsfähig wenn die Stein fuge ordnungsgemäß angelegt und mit dem richtigen Fugen material vollständig verfüllt wird Zum Verfüllen der Fugen nur trockenes Fugenmaterial verwenden Wir empfehlen unser Basalt Fugen und Einkehrmaterial oder unser Asilux Glanz kies hierfür zu nehmen Auf jeden Fall muss das Fugenma terial absolut sauber sein Das heißt es darf keine färbenden Feinstanteile enthalten die sich in die Poren der Steinober fläche setzen können und eine Farbveränderung verursachen Auf keinen Fall lehmhaltigen Sand oder Mörtel verwenden Bei Einbringen einer festen Fuge sind unbedingt die Verarbei tungshinweise der jeweiligen Materialien zu beachten Das Verfüllen der Fugen erfolgt kontinuierlich mit dem Fortschreiten der Verlegearbeiten Dazu wird Fugenmate rial auf das Pflaster aufgebracht gleichmäßig verteilt und ohne Wasserzugabe in die Fugen eingefegt so dass diese weitgehend gefüllt sind Damit werden die Pflastersteine soweit fixiert dass sie sich durch das anschließende erste Abrütteln nicht verschieben können Gemäß ZTV Pflaster StB ist eine Wasserzugabe bereits vor dem ersten Abrütteln durchzuführen In der Praxis hat sich jedoch gezeigt dass es zweckmäßig sein kann auf die Wasserzugabe vor dem ersten Abrütteln zu verzichten Unverfugte Pflasterflächen dürfen nicht abgerüttelt werden Im Anschluss ist überschüssiges Fugenmaterial zu beseiti gen und die Pflasterfläche sauber abzukehren da sonst die Gefahr von Verunreinigung und Beschädigung der Pflaster steine durch das Abrütteln besteht Bankett Oberboden Füllboden q q erforderliche Querneigung in Untergrund Frostschutz schicht Rand oder Bordstein mit d 80 mm 10 cm 20 cm Pflaster Bettung Kies oder Schottertrag schicht q q Fundament und Rückenstütze aus Beton mit einer Druckfestigkeit 8N mm2 Pkw Stellfläche Betonstütze Pflasterstein JASTO Gartenwelt Verlege und Verarbeitungshinweise 147

Vorschau JASTO Gartenwelt 2020 Seite 147
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